CuS mit: Hochtemperatur-Kovellit – gleiche chemische Zusammensetzung, unterschiedliche Kristallstruktur.: hexagonal
Covellit ist ein Kupfersulfid, das für seine elektrisch anmutende indigoblaue Farbe und seinen brillanten, irisierenden Schimmer bekannt ist – zweifellos eines der farblich markantesten Sulfide in der Natur. Es ist ein häufiges Sekundärmineral in den supergen angereicherten Zonen von Kupferlagerstätten.
Vorkommen in China
Kovellit ist in den oxidierten Zonen der Kupferlagerstätten von Dexing (Jiangxi), Tonglushan (Hubei) und Pulang/Lanping (Yunnan) weit verbreitet. Die weltweit größten Kristalle stammen aus Butte (Montana), wo tafelförmige Covellit-Platten eine Größe von mehreren Zentimetern erreichten. Calabona (Sardinien) ist die historische Fundstelle in Europa.
Bestimmung
Indigoblau + irisierende Pfauenpatina + perfekte basale Spaltbarkeit, die biegsame, dünne Plättchen erzeugt + extreme Weichheit. Zu unterscheiden von Chalkosin (bleigrau, kein Schillern) und Bornit (das ebenfalls eine Pfauenpatina bildet, bei frischer Bronze jedoch purpurgoldfarben ist und eine höhere Härte aufweist).
Anmerkungen für Sammler
Covellit-Plättchen aus Butte gelten nach wie vor als Archetyp dieser Art. Italienische und sardische Exemplare mit intensiv irisierenden Eigenschaften auf Quarz sind ebenfalls Klassiker. Pflege: Aufgrund der Weichheit leicht abriebempfindlich.