Geode
Eine Geode ist ein hohler Gesteinsknollen, dessen Inneres mit Kristallen wie Quarz, Amethyst, Calcit oder Achat ausgekleidet ist.
Eine Geode ist ein rundlicher, hohler Stein, dessen Innenseite mit Kristallen ausgekleidet ist. Von außen sehen Geoden wie gewöhnliche, unregelmäßig geformte Steine aus, doch wenn man sie aufspaltet, offenbart sich ein Hohlraum, der von nach innen gerichteten Kristallen glitzert – meist Quarz und dessen violette Variante, der Amethyst, aber auch Calcit, Celestin und gebänderter Achat.
Wie Geoden entstehen
Geoden entstehen zunächst als Hohlräume im Gestein – als Gasblasen in vulkanischer Lava oder als Hohlräume, die von vergrabenen Wurzeln, Muscheln oder Knollen in Sedimentgestein hinterlassen wurden. Über lange Zeiträume sickert mineralreiches Grundwasser ein und lagert nacheinander Schichten an den Wänden ab: oft zunächst eine äußere Hülle aus Chalcedon oder Achat, dann eine Auskleidung aus Kristallen, die nach innen wachsen. Füllt sich der Hohlraum vollständig, entsteht ein fester Knollen statt einer hohlen Geode.
Arten und bekannte Fundorte
Amethyst-Geoden und große Amethyst-„Kathedralen“ stammen hauptsächlich aus Brasilien und Uruguay; mit Achat ausgekleidete „Thunder Eggs“ aus vulkanischen Regionen wie Oregon; und Celestin-Geoden sind berühmt aus Ohio. Die Größen reichen von wenigen Zentimetern bis hin zu raumgroßen Exemplaren.
Für Sammler
Unversehrte, ganze Geoden werden zum Aufbrechen zu Hause verkauft, während gesägte und polierte Hälften, die ein funkelndes Kristallinnere zeigen, beliebte Schaustücke sind. Die Qualität der Kristalle, die Farbe und ein attraktiver Hohlraum bestimmen den Wert.