Iolite

Mg2Al4Si5O18

Iolith ist die transparente, blau-violette Edelsteinvariante des Cordierits, eines Magnesium-Aluminium-Silikats. Sein Name leitet sich vom griechischen Wort für „Violett“ ab. Iolith ist bekannt für seinen sehr starken Pleochroismus: Ein einzelner Kristall kann aus drei verschiedenen Blickwinkeln tiefblau, blassgrau und gelblich erscheinen, was ihm den alten Namen „Wassersaphir“ einbrachte und traditionell zu seiner Verwendung als Navigationshilfe führte.

Eigenschaften

Kordierit ist orthorhombisch, hart (7–7,5) und weist einen glasartigen Glanz auf. Aufgrund des ausgeprägten Pleochroismus müssen Schleifer die Steine präzise ausrichten, damit das schönste Blau nach oben zeigt. Er wird am häufigsten mit Saphir und Tansanit verwechselt.

Vorkommen

Iolith bildet sich in metamorphen Gesteinen wie Gneis und in einigen Pegmatiten und kommt in Edelsteinkiesvorkommen vor. Zu den bedeutendsten Fundorten zählen Sri Lanka, Indien, Madagaskar, Tansania, Brasilien und Myanmar.