Septarian Nodule
Ein Septar-Knollen ist eine Konkretion mit einem Netzwerk aus mit Calcit und Aragonit gefüllten Rissen; er wird auch als „Drachenstein“ bezeichnet.
Ein Septar-Knollen (oder Septar-Konkretion) ist ein rundlicher Sedimentknollen, der von einem charakteristischen Netz aus kantigen Rissen durchzogen ist, die mit kristallinen Mineralien gefüllt sind. Poliert zeigt er goldgelben Calcit, braunen Aragonit und grauen Kalkstein in einem Muster, das ihm den Beinamen „Drachenstein“ eingebracht hat.
Wie sie entstehen
Die Geschichte beginnt mit einer Schlamm- oder Tonkonkretion, die sich um organisches Material auf einem urzeitlichen Meeresboden bildet. Als der Knollenstein trocknete und schrumpfte, bildeten sich in seinem Inneren keilförmige Hohlräume (die „septa“, lateinisch für „Trennwände“). Im Laufe der Zeit füllte mineralreiches Wasser diese Risse, lagerte gelben Calcit und einen braunen Rand aus Aragonit ab und zementierte das Ganze zu einem festen, gemusterten Stein.
Wo sie vorkommen
Bekannte Septar-Knollen stammen unter anderem aus Utah und Madagaskar sowie aus anderen Sedimentbecken weltweit.
Für Sammler
Auffällige, kontrastreiche Rissmuster mit hellem Calcit und einer sauberen Polierung sind am begehrtesten; Septarian wird zu Kugeln, Eiern, Platten und Buchstützen geschliffen.