Dachang Mine
Guangxi, China
Das Erzvorkommen von Dachang im Kreis Nandan, Guangxi, China – ein bedeutendes Zinn-Polymetall-Gebiet (Sn-Zn-Sb), in dem auch Sammlerstücke aus Beryll und Sulfid vorkommen.
Das Erzvorkommen von Dachang liegt im Kreis Nandan im bergigen Nordwesten von Guangxi, China. Es ist eines der größten und bedeutendsten Zinn-Polymetall-Gebiete des Landes – eine wichtige Quelle für Zinn, Zink, Antimon und Blei – und zählt zu den bedeutendsten Nichteisenmetall-Gebieten weltweit.
Geologie und Erze
Die Mineralisierung in Dachang ist in karbonatischen und feinkörnigen Gesteinen aus dem Devon eingebettet, die in der Tiefe durch Granit durchdrungen und umgewandelt wurden, wodurch eine Reihe von zinn- und sulfidreichen Erzkörpern entstand. Kassiterit ist das wichtigste Zinnerz und kommt in Verbindung mit einer reichhaltigen Sulfid-Mischung vor – Sphalerit, Stibnit, Arsenopyrit, Pyrrhotit, Pyrit, Galenit und einer Vielzahl von Sulfosalzen – sowie Quarz und Karbonat-Gangart.
Für Sammler
Über seine wirtschaftliche Bedeutung hinaus liefert Dachang sammelwürdige Exemplare: Kassiteritkristalle und Zwillinge sowie gut ausgebildete Sulfide wie Stibnit, Arsenopyrit und Sphalerit, oft in ästhetischen Paragenesen auf Quarz. Das Gebiet ist ein Eckpfeiler der chinesischen Zinnmineralogie und unter Sammlern chinesischer Sulfidmineralien ein wohlbekannter Name.

