Pyrit

FeS₂

Pyrit ist ein Sulfidmineral, das für seine auffälligen metallischen Kristalle bekannt ist und über mehrere Fundorte von Weltklasse in China verfügt.

Pyrit ist das häufigste Sulfidmineral und ein Nebenerz von Eisen und Schwefel. Seine blassmessinggelbe Farbe und sein heller metallischer Glanz haben ihm den Spitznamen „Katzengold“ eingebracht, doch seine klar geformten geometrischen Kristalle – Würfel, Pyritoeder und Oktaeder, oft mit geriffelten Flächen – machen ihn zu einem der bekanntesten und begehrtesten Sammlermineralien überhaupt.

Pyrit bestimmen

Pyrit ist hart (6–6,5), spröde und messinggelb mit einer grünlich-schwarzen Streifenfarbe – härter und blasser als echtes Gold, das weich ist und gelbe Streifen aufweist. Die Würfelflächen weisen typischerweise feine parallele Streifen auf, die sich von Fläche zu Fläche um 90° drehen – ein charakteristisches Merkmal. Es bildet sich in einer enormen Bandbreite von Umgebungen, von Sedimentgestein bis hin zu hydrothermalen Adern.

Vorkommen

Pyrit kommt weltweit vor; Spanien (Navajún) ist bekannt für perfekte, frei schwebende Würfel und Peru für komplexe, glänzende Kristalle. In China kommt Pyrit in vielen Sulfidlagerstätten reichlich vor, und die Shangbao-Mine in der Provinz Hunan ist unter Sammlern international bekannt für glänzende, geriffelte Würfel und scheibenförmige Kristalle, von denen einige eine farbenprächtige, irisierende Patina aufweisen.

Was Sammler suchen

Scharfe, unbeschädigte Kristalle mit hellen, nicht angelaufenen Flächen sind besonders begehrt. Chinesischer, irisierender Pyrit aus Shangbao, spanische perfekte Würfel sowie ästhetische Pyrit-Paragenesen mit Quarz oder Fluorit stoßen auf das größte Interesse.

Verfügbare Stufen