Gips
CaSO₄·2H₂O
Gips ist ein Sulfatmineral, das bei Sammlern wegen seiner außergewöhnlichen Farbpalette sehr geschätzt wird; es gibt mehrere Fundorte in China, die zu den weltweit bedeutendsten zählen.
Gips ist das Referenzmineral der Mohs-Härte 2 und eine der vielfältigsten Sammlerarten. Seine Varietäten reichen von den größten Kristallen der Welt (Naica-Marienglas, über 11 Meter) über den seidigen Satinspar in Tropfsteinhöhlen bis hin zu den Wüstenrosen-Rosetten auf trockenen Sandböden. Gips definiert die zweite Stufe der Mohshärte und löst sich langsam in Wasser auf, wodurch einige der zerbrechlichsten und zugleich optisch beeindruckendsten Ausstellungsstücke entstehen.
Bemerkenswerte Varianten
- Marienglas (transparente Kristalle; die Riesen von Naica)
- Satin-Spar (seidig-faserig; Höhlenablagerungen)
- Alabaster (massiv-körnig; Schnitzstein)
- Wüstenrose (rosettenförmige Verwachsungen im Sand)
- Schwalbenschwanzzwillinge (V-förmige Kontaktzwillinge)
Der chinesische Aspekt
Chinesischer Gips ist von industrieller Bedeutung (Hunan, Hubei, Innere Mongolei), doch Material der Stufe gelangt nur sporadisch auf den internationalen Markt. Aus Xinjiang stammen einige Satin-Spar- und Marienglas-Klingen; in den Stalaktitenhöhlen von Hunan findet man gelegentlich traubige Satin-Spar-Kristalle. Der Großteil des Gipses für Sammler stammt nach wie vor aus Mexiko, Pakistan, Marokko und den Vereinigten Staaten.
Verfügbare Stufen

Gips-Mineralprobe, Guizhou, China

Gips, Popcorn-Weiß | Guizhou, China | Schaustück aus der Mineralstufe

Braune Gips-Kristallgruppe, Popcorn-Formation, Guizhou, China

Gipsblumenbildung auf Matrix, Guizhou

Gypsum Flower Mineral Specimen, Guizhou

Wüstenrose aus Gips, Doppelkugel, Mexiko

Wüstenrose-Gips, Mexiko
