Labradorit ist ein Silikatmineral, das von Sammlern wegen seiner außergewöhnlichen Farbpalette geschätzt wird und insbesondere in China vorkommt.
Kristallstruktur
Zwischenform des Plagioklase mit Exsolutionslamellen.
Elementzusammensetzung (nach Masse)
Element
Massen-%
Optisch
OSauerstoff
48,81 %
SiSilizium
32,13 %
AlAluminium
10,29 %
NaNatrium
8,77 %
Berechnet anhand einer vereinfachten Endgliedformel. Festlösungsreihen, Wassergehalt und Spurenersetzungen führen zu Abweichungen in der Praxis.
IMA-Abkürzung (Whitney-Evans 2010)
Lab
→ Labradorit
Zwischenplagioklas
Standardsymbol aus „American Mineralogist“ (Whitney & Evans, 2010). Wird bei der Beschriftung von Dünnschnitten, in Phasendiagrammen und in Artenbeschreibungen im IMA-Stil verwendet.
Aussprache
/ˈlæbrədɔːraɪt/
↔ LAB-ruh-dor-it
von Labrador
Zähheit
Verhalten:
spröde
Unter Belastung:
Spaltet
Plagioklas.
Glanz
glasartig → irisierend
Die Labradoreszenz ist ein vom Grundglanz unabhängiges Phänomen.
Farbursache (Chromophor)
Chromophor:
lamellare Interferenz
Mechanismus:
physikalisch-optischer Effekt
Entstehende Farbe:
irisierend
Grundfarbe oft grau; Labradoreszenz durch dünne Lamellen aus der Exsolution von Albit und Anorthit.
Durchsichtigkeit
durchscheinend
Schiller-Schichten erzeugen den Labradoreszenz-Effekt.
Labradorit liegt auf der Mohs-Skala bei 6–6,5 –
gerade hart genug, um Glas zu zerkratzen.
Farben:
Streiffarbe :Weiß
Kristallsystem :triklin
Aussprache: /ˈlæbrədərˌaɪt/
Typusfundort: Tabor Island, Labrador, Neufundland und Labrador, Kanada (1770)
Silikate: Silikate (Tektosilikate – Feldspat)
TL;DR · 1 Min. Lesezeit
Labradorit (Ca,Na)(Al,Si)₄O₈ ist ein kalziumreicher Plagioklas-Feldspat, der für seine irisierende Labradoreszenz bekannt ist – ein lebhaftes Blau, Grün, Gold und Violett, das durch Lichtinterferenz innerhalb mikroskopisch kleiner Exsolutionslamellen entsteht. Er wurde 1770 in Labrador, Kanada, entdeckt und stammt heute hauptsächlich aus Madagaskar (Tulear) und Finnland (Variante „Spektrolith“).
Labradorit (Ca,Na)(Al,Si)₄O₈ ist ein kalziumreicher Plagioklas-Feldspat, der für seine irisierende Labradoreszenz bekannt ist – ein lebhaftes Blau, Grün, Gold und Violett, das durch Lichtinterferenz in mikroskopisch kleinen Exsolutionslamellen entsteht. Er wurde 1770 in Labrador, Kanada, entdeckt und stammt heute hauptsächlich aus Madagaskar (Tulear) und Finnland (Spezies Spektrolith).
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