Sanidin ist ein Silikatmineral, das unter Sammlern aufgrund seiner Kristallform und seines Vorkommens bekannt ist, wobei insbesondere Fundstellen in China hervorzuheben sind.
Elementzusammensetzung (nach Masse)
Element
Massen-%
Aussehen
OSauerstoff
45,99 %
SiSilizium
30,27 %
KKalium
14,05 %
AlAluminium
9,69 %
Berechnet anhand einer vereinfachten Endgliedformel. Festlösungsreihen, Wassergehalt und Spurenersetzungen führen zu Abweichungen in der Praxis.
IMA-Abkürzung (Whitney-Evans 2010)
Sa
→ Sanidin
K-Feldspat (hohe Temperatur)
Standardsymbol aus „American Mineralogist“ (Whitney & Evans, 2010). Wird bei der Beschriftung von Dünnschnitten, in Phasendiagrammen und in Artenbeschreibungen im IMA-Stil verwendet.
Sanidin liegt auf der Mohs-Skala bei 6 –
gerade hart genug, um Glas zu zerkratzen.
Farben:
Streiffarbe :Weiß
Kristallsystem :monoklin
Silikate (Tektosilikate – Feldspat)
TL;DR · 1 Minute Lesezeit
Sanidin (KAlSi₃O₈) ist das monokline Hochtemperatur-Polymorph des K-Feldspats, das in vulkanischen und schnell abgekühlten metamorphen Gesteinen auskristallisiert. Er bildet typischerweise glasartige, transparente, tafelförmige Phenokristalle in Trachyt, Rhyolith und Obsidian – darunter der berühmte Sanidin aus dem Drachenfels (Deutschland) in Trachyt sowie Kristalle aus den vulkanischen Auswurfmassen der Eifel.
Sanidin (KAlSi₃O₈) ist das monokline Hochtemperatur-Polymorph des K-Feldspats, das in vulkanischen und schnell abgekühlten metamorphen Gesteinen auskristallisiert. Es bildet typischerweise glasartige, transparente, tafelförmige Phenokristalle in Trachyt, Rhyolith und Obsidian – darunter das berühmte Sanidin aus dem Drachenfels (Deutschland) in Trachyt sowie Kristalle aus vulkanischem Auswurfgestein der Eifel.
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