Vesuvianit ist ein Silikatmineral, das bei Sammlern wegen seiner außergewöhnlichen Farbpalette sehr geschätzt wird und dessen Fundorte in China bekannt sind.
Abkürzung IMA (Whitney-Evans 2010)
Ves
→ Vesuvianit
Skarn-Indikator
Standardsymbol aus „American Mineralogist“ (Whitney & Evans, 2010). Wird bei der Beschriftung von Dünnschnitten, in Phasendiagrammen und in Artenverzeichnissen im IMA-Stil verwendet.
Vesuvianit liegt bei 6,5 auf der Mohs-Skala –
härter als Glas; zerkratzt Stahl.
Farben:
Streiffarbe :Weiß
Kristallsystem :tetragonal
Typuslokalität: Vesuv, Neapel, Italien
Silikate: Silikate (Sorosilikate)
TL;DR · 1 Min. Lesezeit
Vesuvianit (Ca₁₀(Mg,Fe)₂Al₄(SiO₄)₅(Si₂O₇)₂(OH)₄), historisch als „Idokras“ bezeichnet, ist ein Kalzium-Magnesium-Aluminium-Sorosilikat, das in kontaktmetamorphen Skarnen entsteht. Es wurde erstmals 1795 anhand von Gesteinsblöcken beschrieben, die vom Vesuv ausgestoßen worden waren; daher stammt auch sein Name.
Vesuvianit (Ca₁₀(Mg,Fe)₂Al₄(SiO₄)₅(Si₂O₇)₂(OH)₄), historisch als „Idokras“ bezeichnet, ist ein Kalzium-Magnesium-Aluminium-Sorosilikat, das in kontaktmetamorphen Skarnen entsteht. Es wurde erstmals 1795 anhand von Gesteinsblöcken beschrieben, die vom Vesuv ausgestoßen worden waren; daher der Name. Die Farbpalette reicht von den häufigen Olivgrün- und Brauntönen über seltenes Blau („Cyprin“, mit Kupfer) bis hin zu grün-gelbem Edelsteinmaterial – die Jade-Ersatzvariante „Californit“ aus Kalifornien und die Cyprin-Variante aus Norwegen sind besonders begehrte Sammlerstücke.
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