Andalusit ist ein Silikatmineral, das von Sammlern wegen seiner außergewöhnlichen Farbpalette geschätzt wird und dessen Herkunft aus China bekannt ist.
Kristallstruktur
Orthorhombisch Al₂SiO₅ – Niederdruck-Polymorph.
Elementzusammensetzung (nach Masse)
Element
Massen-%
Aussehen
OSauerstoff
49,37 %
AlAluminium
33,30 %
SiSilizium
17,33 %
Berechnet anhand einer vereinfachten Endgliedformel. Festlösungsreihen, Wassergehalt und Spurenersetzungen führen zu Abweichungen in der Praxis.
IMA-Abkürzung (Whitney-Evans 2010)
Und
→ Andalusit
Al₂SiO₅-Polymorph
Standardsymbol aus „American Mineralogist“ (Whitney & Evans, 2010). Wird bei der Beschriftung von Dünnschnitten, in Phasendiagrammen und in Artenbeschreibungen im IMA-Stil verwendet.
Aussprache
/ˌændəˈluːsaɪt/
↔ an-duh-LOO-site
benannt nach Andalusien
Empfehlungen für Edelsteinschleifer und Facettierer
Empfohlener Schliff:
Oval
Ebenfalls anzutreffen:
Kissen, Birne, Smaragd
Typische Ausbeute:
30 % des Rohsteins
Trichroisch – so geschliffen, dass ein rot-grüner Schimmer sichtbar wird. Kleinere Steine (1–3 Karat) zeigen diesen Effekt am besten.
UV-Fluoreszenz
SW (254 nm)
—
keine
LW (365 nm)
Grün
schwach
Größtenteils inert.
SW = Kurzwelle (keimtötende Lampe). LW = Langwelle (Schwarzlicht). Die Reaktion variiert je nach Fundort, Spurenverunreinigungen und Aufbereitung.
Andalusit liegt auf der Mohs-Skala bei 6,5–7,5 –
härter als Glas; zerkratzt Stahl.
Farben:
Streiffarbe :Weiß
Kristallsystem :orthorhombisch
Aussprache: /ˌændəˈluːsaɪt/
Entdeckung Erstmals 1798 von Jean-Claude Delamétherie beschrieben (Spanien)
Silikate (Nesosilikate)
TL;DR · 1 Minute Lesezeit
Andalusit (Al₂SiO₅) ist das Niederdruck-Aluminosilikat-Polymorph (mit Kyanit als Hochdruck- und Sillimanit als Hochtemperatur-Polymorph). Sein Name leitet sich von Andalusien (Spanien) ab.
Andalusit (Al₂SiO₅) ist das Niederdruck-Polymorph des Aluminosilikats (neben Kyanit als Hochdruck- und Sillimanit als Hochtemperatur-Polymorph). Sein Name leitet sich von Andalusien (Spanien) ab. Die Varietät „Chiastolith“ enthält kohlenstoffhaltige, kreuzförmige Einschlüsse, die an Schnittflächen die charakteristischen „Feenkreuz“-Muster erzeugen – seit langem ein Favorit unter Sammlern aus Madera (Kalifornien) und Lancaster (Massachusetts).
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