Magnetit ist ein Oxidmineral, das unter Sammlern aufgrund seiner Kristallform und seiner Verbreitung bekannt ist und über mehrere Fundorte von Weltklasse in China verfügt.
Kristallstruktur
Inverses Spinell – Fe³⁺ in tetraedrischer Bindung, Fe²⁺ + Fe³⁺ in oktaedrischer Bindung.
Elementzusammensetzung (nach Masse)
Element
Massenprozent
Aussehen
FeEisen
72,36 %
OSauerstoff
27,64 %
Berechnet anhand einer vereinfachten Endgliedformel. Festlösungsreihen, Wassergehalt und Spurenersetzungen führen zu Abweichungen in der Praxis.
IMA-Abkürzung (Whitney-Evans 2010)
Mag
→ Magnetit
Fe₃O₄ – gewöhnlicher Spinell
Standardsymbol aus dem „American Mineralogist“ (Whitney & Evans, 2010). Wird bei der Beschriftung von Dünnschnitten, in Phasendiagrammen und in Artenbeschreibungen im IMA-Stil verwendet.
Aussprache
/ˈmæɡnətaɪt/
↔ MAG-nuh-tite
abgeleitet von Magnesia (Ort)
Pseudomorph-Beziehungen
Ersetzt durch — dieses Mineral verwandelt sich häufig in:
Magnetit oxidiert bei längerer Einwirkung von Sauerstoff zu Hämatit („Martit““), wobei die oktaedrische Form erhalten bleibt.
Australien, Uralgebirge, Brasilien.
Ein Pseudomorph (griechisch „falsche Form“) ist ein Mineral, das die äußere Form einer anderen Art aufweist – die chemische Zusammensetzung hat sich verändert, doch die Kristallform wurde beibehalten.
Zähheit
Verhalten:
spröde
Unter Belastung:
Zerbricht glatt
Hart und spröde.
Glanz
metallisch → submetallisch
Schwarzmetallisch; Masseeffekt aufgrund des Fe-Gehalts.
Durchsichtigkeit (Transparenz)
undurchsichtig
Schwarz metallisch; undurchsichtig.
Typlokalität
(antike Bezeichnung – griechisch „magnes lithos“)– weltweit
Zieht Eisenspäne an; haftet an einem Kühlschrankmagneten
Fe₃O₄ – das einzige häufig gesammelte Mineral, das von Natur aus ferromagnetisch ist. Die Magnetstein-Variante ist von Natur aus dauerhaft magnetisiert.
Test mit einem Seltenerdmagneten (Neodym N42 oder N52). Hängen Sie die Stufe an einem Faden auf, um eine empfindliche paramagnetische Detektion durchzuführen. Diamagnetische Mineralien werden schwach abgestoßen (nur mit starken Magneten wie Bismut sichtbar).
Diagnostische Feldtests
Magnettest → Zieht einen Magneten stark an
Die Magnetstein-Variante ist von Natur aus magnetisiert.
Streiffarbe → Schwarz
Unterscheidet sich von Hämatit (rote Strichfarbe).
⚠ Verwenden Sie verdünnte HCl (~10 %) nur an unauffälligen Stellen; spülen Sie diese umgehend ab. Geruchstests sollten kurz gehalten und an gut belüfteten Orten durchgeführt werden. Führen Sie Geschmackstests NUR bei Halit/Sylvit durch – niemals bei Blei-, Arsen- oder Schwefelmineralien.
Spezifisches Gewicht
5,17
g/cm³
schwer
Fe₃O₄; magnetisch + schwer.
Zum Vergleich: Wasser = 1,00, Glas ≈ 2,5, Quarz = 2,65, Korund ≈ 4,00, Galenit ≈ 7,50, Gold ≈ 19,3.
Streiffarbe = Farbe des pulverisierten Minerals. Ziehen Sie das Exemplar über einen unglasierten weißen Porzellanteller (Mohshärte 6,5). Bei Mineralien, die härter sind als der Teller, zerkleinern Sie eine kleine Splitter in Pulver und beobachten Sie die Farbe.
Zwillingsgesetze
Spinell-Gesetz (Kontakt)
Gleiche {111}-Zwillingsformation wie bei Spinell – flache Oktaeder sind selten, aber auffällig.
Spaltbarkeit und Bruch
Spaltbarkeit:
keine– (Spaltung entlang {111})
Bruch:
subkonchoidal
Okteder-Spalt häufig.
🟢
Verfügbarkeit auf dem Markt: Häufig
In den Beständen der meisten Händler weit verbreitet. Die Stufen decken alle Preisklassen ab.
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Sammlerkategorie: Solide Ausstellungsstücke
Zuverlässige Ausstellungsart der mittleren Preisklasse. Gut geformte Exemplare sind leicht zu finden; große Vielfalt an Fundorten.
Magnetit liegt auf der Mohs-Skala bei 5,5–6,5 –
gerade hart genug, um Glas zu zerkratzen.
Farben:
Streiffarbe :Schwarz
Kristallsystem :isometrisch (kubisch)
Typusfundort: Magnesia, Griechenland
Entdeckung: Seit der Antike bekannt (Magnesia, Griechenland)
Oxide und Hydroxide: Oxide
TL;DR · 1 Min. Lesezeit
Magnetit (Fe₃O₄) ist das stark magnetische Eisenoxid und eines der wichtigsten Eisenerze. Seine oktaedrische Kristallform und sein natürlicher Magnetismus (Variante „Magnetstein“) machen es auf den ersten Blick erkennbar.
Magnetit (Fe₃O₄) ist das stark magnetische Eisenoxid und eines der wichtigsten Eisenerze. Seine oktaedrische Kristallform und sein natürlicher Magnetismus (Magnetstein-Variante) machen es auf den ersten Blick erkennbar. Magnetit bildet sich in mafischen und ultramafischen magmatischen Gesteinen, in gebänderten Eisenformationen sowie in kontaktmetamorphen Skarnen. Anshan (Liaoning) und Panzhihua (Sichuan) sind bedeutende chinesische Erzproduzenten.
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