Forsterit ist ein Silikatmineral, das für seine Härte und Beständigkeit bekannt ist und in China in nennenswerten Vorkommen zu finden ist.
Kristallstruktur
Mg-Endglied des Olivins.
Elementzusammensetzung (nach Masse)
Element
Massen-%
Aussehen
OSauerstoff
45,49 %
MgMagnesium
34,55 %
SiSilizium
19,96 %
Berechnet anhand einer vereinfachten Endgliedformel. Festlösungsreihen, Wassergehalt und Spurenersetzungen führen zu Abweichungen in der Praxis.
IMA-Abkürzung (Whitney-Evans 2010)
Fo
→ Forsterit
Mg-Endglied
Standardbezeichnung aus „American Mineralogist“ (Whitney & Evans, 2010). Wird bei der Beschriftung von Dünnschnitten, in Phasendiagrammen und in Artenbeschreibungen im IMA-Stil verwendet.
Aussprache
/ˈfɔːrstəraɪt/
↔ FOR-stuh-rit
nach J. Forster
🟡
Verfügbarkeit auf dem Markt: Selten
Erhältlich auf großen Messen und bei ausgewählten Händlern. Die Qualität variiert je nach Fundort.
Forsterit liegt auf der Mohs-Skala bei 6,5–7 –
härter als Glas; zerkratzt Stahl.
Farben:
Streiffarbe :Weiß
Kristallsystem :orthorhombisch
Typuslokalität: Vesuv, Neapel, Italien
Entdeckung: Erstmals 1824 von Armand Lévy (Italien) beschrieben
Silikate (Nesosilikate)
TL;DR · 1 Minute Lesezeit
Forsterit (Mg₂SiO₄) ist das Magnesium-Endglied der Olivin-Gruppe und eines der am häufigsten vorkommenden Mineralien im oberen Erdmantel. Die Edelsteinvariante Peridot ist der Geburtsstein des Monats August.
Forsterit (Mg₂SiO₄) ist das Magnesium-Endglied der Olivin-Gruppe und eines der am häufigsten vorkommenden Mineralien im oberen Erdmantel. Die Edelsteinvariante Peridot gilt als Geburtsstein des Monats August. Forsterit ist ein diagnostisches Indikatormineral für Kimberlit – sein gemeinsames Vorkommen mit Pyrop-Granat und Ilmenit dient als Nachweis für Magma mantelischen Ursprungs an diamanthaltigen Fundorten wie Mengyin (Shandong) und Wafangdian (Liaoning).
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